Verhalten bei besonderen Gefahrenlagen

Verhalten bei besonderen Gefahrenlagen

Um in einer Gefahrenlage richtig handeln zu können, hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe die Broschüre Verhalten bei besonderen Gefahrenlagen entwickelt. Terroranschläge können nicht nur in fernen Ländern, sondern auch in Deutschland jederzeit passieren. Dies sollte mittlerweile jeder verstanden haben. Man braucht hier nur an das verheerende Unglück auf dem Berliner Breitscheidplatz denken.

Ich wohne mit meiner Frau in Karlsruhe und das genau zwischen der General-Bundesanwaltschaft und dem Bundesgerichtshof. Schon oft habe ich mir gedacht, hoffentlich passiert hier nichts. Doch nun ist es nach aktuellen Erkenntnissen soweit das auch Karlsruhe als Ziel für Terroranschläge auserwählt wurde.

Wie man der Internetseite der Generalbundesanwaltschaft entnehmen kann, wurde am gestrigen 20. Dezember 2017 ein 29-jähriger durch Spezialkräfte festgenommen. Der Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof hatte am 19. Dezember 2017 einen entsprechenden Haftbefehlt erwirkt. Weiterhin wurde auch die Wohnung des Beschuldigten durchsucht. Man wirft dem Beschuldigten vor die terroristische Vereinigung Islamischer Staat unterstützt zu haben. Weiterhin geht man davon aus das die Person eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereit hat. Der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofes wird nun über den Vollzug der Untersuchungshaft entscheiden.

Umso wichtiger ist es genau zu wissen was man tun muss, wenn man wirklich Opfer oder betroffener eines Terroranschlages wird. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat hierzu die Broschüre Verhalten bei besonderen Gefahrenlagen erstellt. Diese kann kostenlos von der Internetseite heruntergeladen werden.

Ein Informationsblatt zur Vorbereitung hilft

In der Broschüre Verhalten bei besonderen Gefahrenlagen wird ausführlich erklärt wie man sich bei einer Gefahrenlage zu verhalten hat. Hierbei werden auch die einzelnen Szenarien besprochen. Den ein Terroranschlag können viele verschiedene Szenarien entstehen.

Wenn wir an den 11. September denken, war es damals ein komplettes Gebäude was eingestürzt ist. Genauso gut kann es aber auch ein explodierendes Auto oder ein Bus sein. Menschen die so eine Katastrophe verursachen wollen, lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen. Denn man ein Terroranschlag hat immer das Ziel Angst und Panik zu verbreiten, bzw. auch möglichst viele Menschen zu töten.

Die Broschüre Verhalten bei besonderen Gefahrenlagen besteht aus nur wenigen Seiten. Wer sich diese aber verinnerlicht, immer wieder einprägt, weiß wie er im Ernstfall zu handeln hat. Was im Ernstfall auch helfen kann, sind Kenntnisse in der Ersten-Hilfe. Seit 2009 zum Beispiel gehe ich regelmäßig jedes Jahr zum Ersten-Hilfekurs um regelmäßig meine Kenntnisse wieder aufzufrischen und zu verbessern.

Erste-Hilfe-Kurse kann man zum Beispiel beim Deutschen Roten Kreuz, den Johannitern oder auch dem Arbeiter Samariter Bund machen. Man sollte hierzu einfach mal den Arbeitgeber ansprechen. Jeder Arbeitgeber gehört einer Gewerkschaft an. Füllt der Arbeitgeber eine Kostenübernahmebescheinigung aus, übernimmt die Berufsgenossenschaft die kompletten Kosten.

Sollte euch dies der Arbeitgeber, aus welchen Gründen verweigern, ist dies sehr ärgerlich. Trotzdem ist ein Erste-Hilfe-Kurs immer eine sehr gute Investition. Denn so könnt ihr eurer eigenen Familie, euren Kinder und auch anderen Menschen zu jederzeit Helfen und etwas Gutes tun.

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