Schwangerschaft feststellen und der Mutterpass

Schwangerschaft feststellen

Ab heute gibt es eine neue Themenwoche. Da mich dieses Thema selber momentan sehr beschäftigt, habe ich mich für das Thema Schwangerschaft entschieden. Hierbei gibt es sehr viel zu beachten und man könnte unendlich darüber berichten. Ich werde allerdings darauf achten mich auf das wichtigste zu beschränken.

Wer kann eine Schwangerschaft feststellen?

Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann man sich in der Apotheke oder Drogerie einen Schwangerschaftstest kaufen. Diese funktionieren sehr einfach und können ohne ärztliche Aufsicht durchgeführt werden. Die sicherste Variante ist aber immer der Gang zum Frauenarzt des Vertrauens.

Der Vorteil besteht darin, dass der Arzt oder die Ärztin einem direkt viele nützliche Tipps mitgeben kann, was man nun beachten muss. Denn mit einer Schwangerschaft ändert sich das ganze Leben. Angefangen von der täglichen Ernährung bis zum Konsum von Genussmitteln gibt es viele wichtige Sachen zu beachten.

Wann bekomme ich den Mutterpass?

Den Mutterpass erhält man dann, wenn die Schwangerschaft zweifelsfrei durch den Frauenarzt oder Frauenärztin festgestellt wurde. In der Regel wird ab der ersten Vorsorgeuntersuchung der komplette Schwangerschaftsverlauf sorgfältig dokumentiert.  Grundsätzlich sollte man den Mutterpass immer bei sich tragen. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn sie in den Urlaub fahren.

Dieses Dokument enthält alle Befunde der bisherigen Untersuchungen. Sollte es also Komplikationen geben, kann jeder Arzt den bisherigen Schwangerschaftsverlauf inkl. der Befunde einsehen und Sie entsprechend medizinisch versorgen.

Sollten es sich bei der Schwangerschaft um das zweite Kind handeln, macht es Sinn den Mutterpass des ersten Kindes wieder herauszusuchen. Wichtig ist hierbei auch, dass jegliche Fehlgeburten und Abtreibungen eingetragen wurden.

Warum ist der Mutterpass des ersten Kindes interessant?

Wie oben schon beschrieben wird in diesem Pass der komplette Schwangerschaftsverlauf dokumentiert. Gab es beim ersten Kind medizinische Probleme, könnten diese auch beim zweiten Kind auftreten. Durch die Information in der Dokumentation kann man so frühzeitig reagieren und die medizinische Versorgung entsprechend anpassen. Im Besten Fall kann man sogar dafür sorgen, dass derartige Probleme im Schwangerschaftsverlauf nicht auftreten.

Wieso werden Befunde der Angehörigen abgefragt?

Es gibt im Mutterpass 26 Punkte welche abgefragt werden. Anhand dieser Fragen ermittelt man das Schwangerschaftsrisiko. Sollte Ihnen die Ärztin mitteilen, dass eine Risikoschwangerschaft vorliegt, ist dies zunächst kein Grund zur Sorge. Eine Frau die Zwillinge erwartet oder über 35 Jahre alt ist, wird automatisch als Risikoschwangerschaft eingestuft. Hierbei ist es uninteressant, ob Unregelmäßigkeiten zu erwarten sind oder auch nicht. Im Prinzip bedeutet dies nur, dass ihr Baby besser überwacht werden sollte. Dies geschieht dadurch, dass man die Kontrolluntersuchungen nicht alle vier, sondern alle zwei Wochen durchführt.

Das Geburtsdatum des Kindes

Zur Errechnung des Geburtstermins wird die Angabe des ersten Tages der letzten Menstruation benötigt. Wissen Sie dies nicht mehr, ist dies kein Problem. Denn mit ein bisschen Rechnerei und unter Berücksichtigung des Ultraschallbildes kann man es auch so berechnen. Allerdings sollte man sich auf den errechneten Termin nicht verlassen. Denn nur etwa 4% der Kinder kommen auch wirklich zum genannten Termin. Wichtig ist das Datum nur für den Mutterschaftsurlaub und die Beantragung des Mutterschaftsgeldes.

Dies soll es für heute gewesen sein. Morgen geht es weiter mit dem Thema Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft. Jetzt noch schnell meinen Blog abonnieren und keine spannenden, interessanten Berichte mehr verpassen.

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