Missbrauch an Kindern die Präventionsmaßnahmen

Missbrauch an Kindern die Präventionsmaßnahmen

Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor Missbrauch an Kindern sollten schon in der KITA anfangen. Hierfür gibt es spezielle Vereine, welche sich genau dies zur Aufgabe gemacht haben. In meinem Bericht vom 08.02.2018 habe ich zu diesem Thema die Organisation Hänsel & Gretel vorgestellt.

Die Tendenz von Verhaltensauffälligen Kindern im Kindergarten, sowie den Schulen ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Man geht davon aus, dass drei Kinder pro Woche an den Folgen von Gewalt oder sexuellem Missbrauch sterben. Mehrere hundert sind regelmäßig Gewalt und sexuellen Übergriffen ausgesetzt. Auch hier ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer wesentlich höher ist. Da es sich bei Kindesmissbrauch immer noch um ein großes Tabuthema handelt. Durch das Erlernen der Präventionsmaßnahmen werden die Kinder stark und selbstbewusst gemacht. Sie lernen Gefahrensituationen kennen und erfahren wie in diesen zu handeln ist.

Nur durch ein frühzeitiges Training wird Ihr Kind im Notfall auch richtig reagieren. Je früher die Präventionsmaßnahmen anfangen desto besser. Der Schutz vor Kindesmissbrauch ist gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Hierzu bietet die Cito Kinderhilfe e.V. den Kurs „Meine Gefühle und ich“ an. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Programm, welches extra für Kindergärten, Vorschulen und Grundschulen entwickelt wurde.

Präventionsmaßnahmen sollten schon in der KITA beginnen

In diesem Kurs lernen die Kinder ihre Gefühle richtig einzuschätzen. Auch erfahren sie was Gute und Schlechte Berührungen sind. Weiterhin werden sie aufgeklärt was Gute und was schlechte Geheimnisse sind. Ebenso wie man mit Angst umgeht und das es nichts mit Petzen zu tun hat, wenn man sich Hilfe holt. Ein weiterer Grundsatz des Kurses ist es, dass die Kinder lernen NEIN zu sagen und Ich geh nicht mit dir mit. Letzteres sollte man seinem Kind auch im Alltag immer wieder beibringen. Es ist äußerst wichtig, dass Kinder nichts von fremden Personen annehmen und auch nicht mit ihnen mitgehen.

Zeitgleich zum Kurs für die Kinder, gibt es eine Fortbildung für Eltern und Erzieher. Denn nur wenn alle an einem Strang ziehen werden die Präventionsmaßnahmen funktionieren. Grundsätzlich ist es immer wichtig Kinder auf alle Gefahren hinzuweisen und die Sachen auch zu wiederholen. So festig sich das Wissen im Kopf und die Chance vergrößert sich, dass die Kinder im Notfall richtig handeln. Auch die Polizei bietet hier zahlreiche Präventionsmaßnahmen an. Sie kommt in soziale Einrichtungen und bringt den Kindern altersgerecht und spielerisch alles Notwendige bei.

Gewalt gegen Kinder und sexueller Missbrauch dürfen in unserer Gesellschaft kein Tabuthema mehr sein. Es gibt die verschiedensten Anlaufstellen mit qualifiziertem, kompetentem Personal, welches Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite steht. Ein Mensch der sich Hilfe holt ist nicht schwach, sondern intelligent da er weiß, dass sich was ändern muss.

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