Ein Erste-Hilfe-Kurs ist lebenswichtig

Erste-Hilfe-Kurse sind lebenswichtigIn den letzten Wochen habe ich immer darüber berichtet wo man Hilfe bekommt. Aber sind auch Sie, lieber Leser, in der Lage zu helfen wenn es darauf ankommt? Die meisten werden diese Frage leider mit Nein beantworten. Denn bei vielen ist es schon Jahrzehnte her, dass sie einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht haben.

Der Gesetzgeber schreibt nur vor, dass ein Erste-Hilfe-Kurs abgelegt werden muss wenn man einen Führerschein macht. Leider gibt es in diesem Bereich keine Verpflichtung diesen auch in regelmäßigen Abständen zu wiederholen, was wirklich sehr sinnvoll wäre.

Erste-Hilfe-Kurs kann von der Berufsgenossenschaft bezahlt werden

Die aktuellen Kosten für einen Standard Erste-Hilfe-Kurs liegen in Karlsruhe bei 40€. Natürlich gibt es die Möglichkeit den Betrag selber zu begleichen. Was viele aber nicht wissen ist, dass die Berufsgenossenschaft solche Kurse bezahlt, wenn die notwendigen Voraussetzungen gegeben sind.

In fast jeder Firma werden Betriebliche Ersthelfer benötigt. Wer sich in seinem Betrieb zu diesem ernennen lässt, darf jedes, oder jedes zweite Jahr (je nach Betrieblicher Regelung und Beruf) zum Erste-Hilfe-Kurs gehen. Wichtig ist, dass man die Ablauffristen im Auge behält. Ist der Nachschulungstermin abgelaufen, darf man nicht mehr als Ersthelfer arbeiten. Erst wenn man dann den Kurs besucht hat, kann man vom Arbeitgeber wieder als Ersthelfer benannt werden. Also am besten eine Erinnerung ins Handy machen.

Teilt man seinem Arbeitgeber mit, dass es wieder Zeit für eine Nachschulung ist, setzt sich dieser mit der Berufsgenossenschaft in Verbindung. Hierfür hat das Unternehmen in der Regel einen Vordruck oder erledigt das gleich online. Diese meldet dann den Mitarbeiter bei dem notwendigen Erste-Hilfe-Kurs in der Nähe des Wohnortes an.

Welche Arten von Erste-Hilfe-Kursen gibt es?

Zum einen gibt es den Standard Erste-Hilfe-Kurs. Hier lernt man die lebenswichtigen Grundlagen.

·         Eigenschutz und absichern von Unfällen

·         Helfen bei Unfällen

·         Wunderversorgung

·         Umgang mit Gelenkverletzungen und Knochenbrüchen

·         Verbrennungen bzw. Hitze- oder Kälteschäden

·         Verätzungen

·         Vergiftungen

·         Lebensrettende Sofortmaßnahmen – stabile Seitenlage und Wiederbelebung

·         Zahlreiche praktische Übungen wie zum Beispiel Helm abziehen

Diese Unterrichtung dauert 8 Stunden und man erhält im Anschluss eine Bescheinigung. Sowohl für die eigenen Unterlagen als auch für den Arbeitgeber.

Dann gibt es noch ganz spezielle Erste-Hilfe-Kurse, zum Beispiel für Säuglinge und Kinder. Dies ist äußerst wichtig, denn wer meint er kann einen Säugling beatmen oder wiederbeleben wie einen Erwachsenen, hat dem Kind schneller das Leben genommen als die Sanitäter da sind.

Dazu mehr in meinem nächsten Bericht. Jetzt noch schnell meinen Blog abonnieren und keine spannenden, interessanten Berichte mehr verpassen.

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