Alkohol in der Schwangerschaft – Kind trinkt mit

Zuletzt habe ich über die verschiedenen Krankheiten in der Schwangerschaft berichtet. Heute geht es um Alkohol in der Schwangerschaft und das Fetale Alkoholsyndrom.

Grundsätzlich sollte jede Mutter den Alkoholkonsum während der Schwangerschaft komplett einstellen. Ist dies nicht möglich, kann ggf. eine Entziehungstherapie vor der Zeugung helfen. Denn wenn man sich die Menschen so anschaut, sind sich anscheinend viele nicht bewusst welche schwerwiegenden Folgen Alkoholkonsum in der Schwangerschaft haben kann.

Das Kind trinkt mit

Nimmt eine schwangere Frau Alkohol zu sich, trinkt nicht nur die Mutter sondern auch gleich das Kind mit. Das dies pures Gift für das Kind ist, sollte jedem klar sein. Im 1.-3. Monat läuft der Alkohol direkt durch den Mutterkuchen, die Plazenta, in den Blutkreislauf des Embryos, bzw. ab dem 3. Monat in den Fetus. Hierbei gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen Mutter und dem ungeborenen. Denn die Mutter kann den Alkohol wesentlich schneller abbauen.

In der Schwangerschaft kann der Alkoholkonsum das Ungeborene nachhaltig geschädigt werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Fetus noch nicht komplett entwickelt ist. In der Wissenschaft spricht man auch von einem Schadstoff der Fehlbildungen oder andere Behinderungen hervorrufen kann.

Welche Folgen kann der Konsum von Alkohol haben?

Zum Krankheitsbild gehören Kleinwuchs, Untergewicht, körperliche Missbildungen. Unter anderem sind auch  Schädigungen des zentralen Nervensystems möglich.  Auch schwerwiegende, irreparable Langzeitschäden sind möglich. Dies fängt mit Verhaltensstörungen an, geht weiter über intellektuelle Defizite und reicht bis zur schweren geistigen Behinderung. Ein weiteres schwerwiegendes Krankheitsbild ist das Fetale Alkoholsyndrom.

Was ist das Fetale Alkoholsyndrom?

Konsumiert die Mutter während der Schwangerschaft Alkohol, kann dies das Fetale Alkoholsyndrom auslösen. Diese Krankheit ist nicht heilbar und bringt körperliche und geistige Fehlbildungen mit sich. Dem Betroffenen kann durch spezielle Förderung und Unterstützung das Leben leichter gemacht werden.

Etwa 10.000 Babys kommen pro Jahr mit Schäden, welche durch Alkohol verursacht wurden zu Welt, so die Schätzung der Experten. Den höchsten Schweregrad weisen mehr als 2.000 Babys auf. Eine der am häufigsten angeborenen Krankheit ist somit das Fetale Alkoholsyndrom. Die Dunkelziffer wird vermutlich wesentlich höher sein, da die Schädigung oft nicht erkannt oder auch falsch diagnostiziert werden.

Stillen und Alkohol

Auch wenn das Kind schon auf der Welt ist, kann Alkohol schwerwiegende Schäden für das Baby mit sich bringen wenn die Mutter stillt. Beim Stillen gelangt der Alkohol über die Muttermilch direkt in den Blutkreislauf des Babys. Die Leber kann den Alkohol nur sehr schwer abbauen.

Dadurch kann eine organische und auch kognitive Entwicklungsstörung hervorgerufen werden. Laut dem Bundesamt für Gesundheit kann dies eine Anfälligkeit für eine spätere Alkoholabhängigkeit fördern.

Auch wenn es  gerade in Gesellschaft dem ein oder anderen schwerfallen wird, ist Alkoholkonsum in der Schwangerschaft ein absolutes Tabu. Selbst Kleinstmengen des Schadstoffs können beim ungeboren oder auch beim Baby über die Muttermilch, schwerwiegende nicht zu korrigierende gesundheitliche Schäden verursachen.

Nun sind wir am Ende dieses Berichtes angekommen. Morgen folgt ein weiterer Bericht, dann zum Thema Rauchen in der Schwangerschaft. Jetzt noch schnell meinen Blog abonnieren und keine spannenden, interessanten Berichte mehr verpassen.

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